slide13.jpg

 

Die Hauptversammlung mit der anschliessenden Feier zum 25jährigen Bestehen des GCE hat eine ansehnliche Schar von Clubmitgliedern und einige PartnerInnen in die Wirtschaft "Schützenhaus" nach Burgdorf gelockt.

Schön, dass wir dort fünf neue Mitglieder in unseren Club aufnehmen konnten.

Worüber wir im Wesentlichen verhandelt und entschieden haben, davon handelt dieser Bericht.

Der Herbst 2017 ist ein besonderer Herbst, auch fliegerisch gesehen. Nur auf die Bise haben wir vergebens gewartet.

Trotzdem hat sich diese Jahreszeit von ihrer schönsten Seite gezeigt und uns viele überraschende Flüge beschert.

Was einige dabei erlebten haben, zeigt dieser Beitrag:

Samstag, 29.7. – Dienstag, 1.8.2017, Ausflug in die Vogesen

Was weniger mit dem Datum des 1. August, als ein wenig mit den fliegerischen und sehr viel mit den gesellschaftlichen Aspekten zu tun hat. Am Samstag, bei besten Bedingungen, warten wir freiwillig mit Starten, denn mit uns sind noch 120 Wettkampfpiloten und -pilotinnen des Pfalz-Alsace-Open am Startplatz Le Treh, und wann hat man schon mal so viele Dummies... Als um 14.00 h deren Luftstart erfolgt ist, sind dafür nachher die Schläuche und Aufwindgebiete, aber auch die Absaufzonen, immer bestens markiert. Hätte man abends einige unserer GPS-Tracks analysiert, wären wir wohl 121. bis 131. geworden – unsere beiden Frauen aber garantiert 6. und 7., hätten also olympische Diplome geholt!

Die Ferien Fotos sind nun online und hier zu finden:

...zu den Fotos

Auf Freitag, den 23.6.2017, waren mit starkem Westwind nicht wirklich tolle Flugbedingungen an der Marbachegg vorausgesagt. Deshalb packte Ruedi Moser von der Flugschule in Marbach die Gelegenheit beim Schopf, um dem hohen Gras am Startplatz zu Leibe zu rücken.

Dazu fragte er noch Fritz "Slowly" Stettler von den Flaties um Mithilfe, und dieser wiederum mich, Thomas Uhlmann, vom GCE. Mit vereinten Kräften dreier verschiedener Organisationen gingen wir darum das Vorhaben an.

Am Montagmorgen, 0707 h startete Ulli Burkhalter folgende GCEmmental-SMS-Umfrage:

Gehe heute Abend an die Schynigenplatte für ein Abendflügli. Abfahrt 1605 h Wilderswil. Habe noch 2 Plätze frei ab Worb!

…….. aus den zwei wurden schlussendlich acht!…. und pünktlich zum vereinbarten Termin tuckerte die Nostalgiezahnradschmalspurbahn Richtung „Schynige Platte“. Dabei wurden Steigungen von ca 15 Grad überwunden, relativ gemächlich aber kontinuierlich. Alleine die Reise bis „Breitlauenen“ ist „eine Reise wert“ und später den Service „Halt in der Pampa / nur für GS-Flieger“ erst recht!!! Begleitet von ein paar unbekannten Piloten/innen ging die Wanderung ca 10 Minuten der Höhenkurve entlang zum grosszügigen Startplatz auf ca 1‘540 MüM, reichlich garniert mit verschiedenen, sehr hilfreichen Spionen (der Wind „blus“ tatsächlich böswillig aus unterschiedlichen Richtungen und dies alles gleichzeitig)!

Mi het  Mittwuch dr 7. Juni 2017  gschriebe u für einisch üse Stamm vom Schützehuus Burgdorf churzerhand a ne Waudrand i d Nöchi vor Neuegg-Oberbaumen verleit. Unger kundiger Füherig vo Toni u Lilo Kammermann u dr tatchräftige Ungerstützig vom Erwin Jenni hei diä drü bir Füürschteu Oberbaume ideali Verhäutnis fürn äs gmüetlichs Brätle gschaffe. Aune Drüne äs härzlich Danke-schön! Oben use!!!

Acht Tage mit „Fly with Andy“ (and his crew!!!) in Nord-Italien (grosso modo Bergamo / Brescia / Lecco) unterwegs – 8 Flugtage vom Feinsten, unfallfrei, bestens betreut, in aufgestellter Gesellschaft, in unterschiedlichen Gebieten entlang der Poebene, von völlig unterschiedlichen Start- nach völlig unterschiedlichen Landeplätzen.

Am Sonntag, 19. Februar 2017 verabredeten sich zwei Emmentaler Bisenflieger und eine noch nicht Bisenfliegerin zum Fliegen im Berner Oberland. Geplant war das Niederhorn. Am Morgen hatte der Wind schon 20 km/h. So entschlossen wir uns in die Lenk zu fahren. Oben auf dem Metsch genossen wir noch einen Kaffee und gingen danach zum Startplatz. Es hatte schon ziemlich Wind. Für Gianpaolo und mich war das kein Problem zum Starten. Brigitte entschied auf schwächeren Wind zu warten. Wir konnten dynamisch und thermisch aufdrehen bis wir zu frieren begannen. Ich fuhr wieder mit der Bahn auf den Startberg und trank einen Stärkungstrank mit Brigitte, die die Startkapriolen der Gleitschirmpiloten von der Terrasse aus beobachtete. GP kam auch zu uns. Der Wind wurde leider nicht schwächer, sondern stärker. Für Emmentaler Bisenflieger war es noch nicht zuviel.

Jetzt steht er . . . .

 

Es war eine Zangengeburt und plötzlich ging alles blitzartig schnell . . . mit höchst erfreulichem Ausgang!

Am Samstag, 3. November 16 wurde ich vom Präsident der „Flatlanders“ wieder einmal darauf angesprochen, wann sein Geschenk „Masten für einen Windsack am Landeplatz“ endlich installiert werden könne. Gemeinsam unterbrachen wir schlagartig das gemütliche Kaffetrinken und suchten den Landbesitzer im Grossacker, Hans-Peter Burkhalter auf.