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Einige Hartgesottene machten sich punkt 17:00 auf den rund 2 Stunden dauernden Aufstieg zum „mittleren Bielberg“. Die Start-Temperatur um -5 Grad verleitete einige Teilnehmende, sich anfänglich eher zu warm einzupacken. Nach dem ersten richtigen Hügelchen dampfte es bei einigen ordentlich zu den Kutten heraus und das erste Strippen konnte beginnen.

 

Nach der Temperatur-Regulierung marschierten wir durch eine wunderschöne Winterlandschaft in Richtung „warme Stube“. Der Schlussaufstieg hatte es in sich: Traversieren mit strammer Bise im Gesicht - da kam wahrlich Freude auf!
Oben angelangt gab’s kein Halten mehr. Raus aus den Schneeschuhen und rein in die warme Bauern-Beiz. 

Mit Wein, Tee, Schnapps-Gaffee und natürlich mit Fondue brachten wir die geschundenen Körper wieder auf Normal-Temperatur.
Einige Unersättliche hatten anschliessend noch Raum für Fondue-Nachschlag und ein feines Dessär inklusive "Schnaps-Gaffi".
Diskutiert und plagiert wurde natürlich auch, nicht nur über die Fetzen-Fliegerei!

 

Wohlgenährt und der Eine oder Andere mit Frostschutz in der Blutbahn, schnallten wir anschliessend die Schneeschuhe an. Das Anschnallen der Schneeschuhe war aber so eine Sache: das Bücken zwecks Fixierung derselben bereitete einigen ordentlich Mühe.
Lag es am vollen Bauch, an der zügigen Bise, am Hoch%igen, oder vielleicht an allem?!

Die Rückkehr zu den Fahrzeugen bereitete keine Probleme und unterwegs trafen wir noch andere Hartgesottene, also wirklich-wirklich Hartgesottene, welche im Zelt übernachteten. Und obwohl wir mit all unseren hellen Stirnlampen auf das Zelt leuchteten, fühlten sich diese aber gar nicht beobachtet ….

Schneeschuh-Touren im Jura, sei es am Tag oder in der Nacht: Es ist immer wieder ein neues, tolles Erlebnis!

„Äs het gfägt mit öich“ und bis zum nächsten Mal.

Ueli und Ka

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